Apua! Apua! Es gibt wieder Rentiere 25.07.18

Gestern Abend kochten wir die zweite Runde Seewasser auf, um während der heutigen Tour kühles Wasser trinken zu können ( absoluter Luxusfaktor). Jedoch wurde die eigentlich geplante Wassermenge durch ein kleines Missgeschick „minimal“ verringert. Wer die Schuld des Vorfalles trägt, hat Richterin Barbara Salesch noch nicht entschieden. Die Verhandlungen laufen noch. Da der Gaskocher etwas schief stand und auch der Topf nicht optimal platziert wurde (vorzeitiger Kompromiss), fiel dieser auf das Handy von Lucca. Der geschockte gehbegeisterte reagierte sofort und schnappte sich das betroffene Smartphone. Doch aufgrund der übertriebenen Schnelligkeit, flutschte es aus seinen Händen direkt in den See. Dank seiner heldenhaften Hülle hat es das spontane Abtauchen unbeschadet überlebt #propstothelifeproofcase. Lukas Verbrennungen 4ten Grades an der Hand, rutschten dabei in den Hintergrund und so musste er ohne Mitleid mit den Schmerzen klarkommen. Im Informationszentrum gab es zum Glück genügend Steckdosen um jegliche Elektrogeräte zu laden. So wurde aus einer Handzahnbürste eine Elektrische. Unser nächster Nationalpark liegt etwas nördlicher und damit wieder im Rentierzuchtgebiet. Das macht die ganze Sucherei nach einem neuen Schlafdomizil etwas erträglicher. Wir haben heute an einem potenziellen Platz „Hausrentiere“ gesehen, die seelenruhig am Strand neben einem Mann gelegen haben, der seine Boote auf Vordermann gebracht hatte. #zumstreichelnnah“Relativ“ schnell fanden wir heute unseren Zeltplatz. Der einzige Haken: 57 Kilometer zum nächsten Supermarkt. Dementsprechend teuer sind dort die Preise. Hier ein paar Beispiele:

  1. Ayinger Bier: 4€
  2. Zahnpasta 6€
  3. Packung Nudeln 2,50€

Trotzdem wurde (leider) nicht an Lebensmitteln gespart. Heute war es das erste mal richtig eng mit dem Tank, denn wir hatten noch 60 Kilometer übrig und die nächste Tankstelle war 50 Kilometer entfernt. Zudem benötigt unser Gefährt Motoröl. Die Suche gestaltet sich schwieriger als gedacht, da Tankstellen grundsätzlich ohne menschliche Arbeiteskräfte geführt werden und das Werkstätten auf Googlemaps scheinbar nur in Amerika vorhanden sind . Hoffen wir mal das Beste!

Bewertung des Rukua-Nationalparks:

Natur:

  • Geologisch sehr interessant
  • Abwechslungsreiches Gelände
  • Toteiskessel perfekt zum Baden und Wasser abkochen

Schwierigkeit:

  • Etwas hügelig aber gut machbar

Dauer:

  • Zwei Tage

Gastfreundlichkeit:

  • Sehr freundlicher Touristeninformant
  • Gut ausgeschilderte Wege
  • Leider keine Außengrillplätze und Sitzmöglichkeiten an unseren Zielorten
  • Behindertengerechte Toiletten vorhanden

3 Kommentare zu „Apua! Apua! Es gibt wieder Rentiere 25.07.18

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