Wir bleiben dann doch lieber beim Original! 28.07.18

Die Nacht verlief zum Glück für denn kranken, kurzzeitig kotzenden Kerl,recht friedlich. Ein Problem kommt jedoch selten alleine und so kündigte sich das zweite an. Auf der Suche nach geeigneten Stämmen für das geplante Floß, wurde Lucca (direkt am Pickel) von einem unbekannten fliegenden Etwas gebissen und klagte erst mal nur über schmerzen. Wir begannen nichts ahnend das Frühstück bis die morgendliche Idylle von Lukas dreckigen Gelächter durchbrochen wurde. Das Gesicht des Gebissenen schwoll auf gefühlt das doppelte an! (erst war unklar ob dies nicht doch durch die rapide Gewichtszunahme kam) Die Lösung lag jedoch auf der Hand, da sein Gesicht wieder in die Ursprüngliche Form zurück ging.

Wir informieren uns im Internet über mögliche Aktivitäten in Kuusamo und stießen auf eine abscheuliche Art, wilde Tiere ( Bären, Füchse, Luchse) beobachten zu können. Diese leben jedoch nicht in ihrer ursprünglichen Umgebung sondern in Käfigen und dienen als reine Touristenattraktion. Finnland hat wohl doch auch eine negative Seite die wir in keiner Weise irgendwie unterstützen wollen. #nurwildetieresindglücklichetiere. Deshalb fuhren wir zu einer Rentier-Huskyfarm, um unter hoffentlich besseren Bedingungen näher an die faszinierenden Tiere zu gelangen. ( Lucca kippte sich noch vor der Tür eine Flasche Wasser über die Hose, damit das ganze auch noch peinlicher wird). Angekommen sahen wir aber nur ein Privathaus. Skeptisch und mit nasser Hose klopften wir an der Tür und ein Mann in Jogginghose öffnete uns. Wir mussten feststellen, dass die Farm nur im Winter geöffnet hat und wir den weiten Weg um sonst gefahren sind #nichtsneues.

Daheim angekommen pumpten wir unser Ersatzfloß auf und stürzten uns in die Fluten. ( siehe Anhang ). Auch hier hatte Lucca aufgrund seiner etwas geringen Körpergröße Probleme voran zu kommen.

Der wieder „fitte“ Wildcamper besuchte das Naturfitnessstudio und Lucca startete einen neuen Versuch mit seiner Angel. Nach einiger Zeit hörte man aus dem Wald ein aufgeregtes Geschrei. Er hatte endlich einen Fisch am Haken und brachte ihn ( nicht mehr ganz lebendig ) stolz zum Camp. Mit professionell geübten Schnitten wurde der Fisch entnommen und zum Verzehr geeignet zubereitet. Keiner war sich sicher, ob die Galle bei dem Gemetzel beschädigt wurde. Doch der Fisch schmeckte in der Salzkruste fantastisch wenn auch ein wenig klein (23 cm). Daher ergänzen wir das abendliche Grillen mit 9 Schweinen und 4 Hühnern. Zufrieden und gesättigt genießen wir den Abend am (Mini) Feuer.

Morgen geht es dann das erste mal für mehrere Tage in die wirkliche Wildnis Finnlands. Ohne gekennzeichnete ( oder vorhandene ) Wege hoffen wir auf ereignisreiche Tage und ein heiles zurückkommen.

5 Kommentare zu „Wir bleiben dann doch lieber beim Original! 28.07.18

  1. Das war ja mal wieder ein sehr schneller Wetterumschwung! Auf einmal wieder Sonne pur! ☀️Schöne Sommer-Bilder und Lucca hinterlässt als erfolgreicher Angler einen sehr professionellen Eindruck! Und die Fell-Mützen stehen Euch richtig gut! 👏

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  2. Na endlich! Ein Fisch!!! 😃
    War aber wohl eher was für den Kinderteller 😉! Hoffentlich hattet Ihr noch eine Packung Pasta in Reserve!
    Besonders originell auch Eure handgearbeiteten finnischen Floße!
    Damit würdet Ihr auch an der Adria eine Topp-Figur abgeben 👍!

    Gefällt 2 Personen

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