Fressen, oder gefressen werden… 03.08.18

Kurzzeitig sind wir dann doch mal aus dem Fresskoma erwacht und haben uns aufgerappelt, den heutigen Tag kurz wiederzugeben ( hoffentlich nicht das Essen von heute auch noch). Wir haben uns definitiv für das „Fressen“ in der Überschrift entschieden. Selbst nach 6 Wochen Finnland bzw. 21 Jahren Lebenserfahrung, schaffen wir es nicht angemessene Portionen für 4 Personen zu kochen, sondern fühlen uns verantwortlich für eine türkische Großfamilie auszusorgen #noracism#allemenschensindgleich! Was ein Glück, dass man die Reste wieder zurück in den Kühlschrank stellen und morgen nochmal essen kann! Nicht!

Wieder stand ein Einkauf an, doch diesmal fuhren wir in die andere Richtung… was sich ( mal wieder) als ein Fehler rausstellte! Soumusslami hat weder ein annehmbares Restaurant noch einen Pfandflaschenautomaten der funktioniert. Hierzu die kurze Erklärung: Wir stellten uns in eine lange Schlange voller etwas nach Urin, Schweiß und Alkohol stinkender Menschen, dessen Körperhygienestandart noch weiter unten war als unserer ( dass muss man erst mal toppen können). Einer der beiden Automaten war jedenfalls schon im Vorhinein defekt und es dauerte keine Minute, bis auch der andere seinen Geist auf gab. Bis erst mal das Kassenpersonal ein Auge drauf geworfen hatte, vergingen die ersten 20 Minuten. ( Die Frage, was noch mit dem angebrochenen Tag angefangen werden sollte, hatte sich hiermit erübrigt). Bis der Automat wieder voll funktionstüchtig war, mussten wir noch weitere 15 min warten! Ja wir standen noch in der Schlange, da wir leider auf unserem Pfand angewiesen sind! #zuvielgegönnt

Auf dem Rückweg hielten wir bei den sogenannten „silent people“. Es handelt sich dabei um „Vogelscheuchen“ ca 1.200 Stück, die mit gespendeten Klamotten bekleidet wurden. Die Köpfe bestehen aus Heu, welches direkt von der Wiese auf der sie platziert sind, geerntet wurde. Der Künstler selbst, hat keine genaue Interpretation für diese Art von Kunst, und überlässt somit jedem seine eigene. Einmal im Jahr werden diese Figuren entkleidet und so stehen dann mehr als 1000 Kreuze auf dem Feld! Es herrscht eine sehr mystische Stimmung dort!

Der Regen ist nun (endlich) eingetroffen und unser tolles Tarb schützt uns ( hoffentlich weiterhin ) vor Wind und Regen! Die Temperaturen sanken rasch auf 16 Grad! Aber es geht ja immer noch tiefer…

Immer der Nase nach 02.08.18

Da für die nächsten Tage Regen angesagt war, kombinierten wir unsere Intelligenz und spannten fachgerecht unser tolles Tarp. Diesmal kamen wir sogar auf die Idee, frühzeitig Holz zusammen, damit dieses nicht nass wird #sogarwirkönnenausfehlernlernen.

Heute mal mit Leichtgepäck für die Packesel, ging es zum Ausgangspunkt unserer Tagestour. Am Parkplatz angekommen wurde klar, dass diese Route wohl sehr beliebt zu sein scheint! Wir ergatterten einen der letzten Parkplätze. Schon während der Fahrt hatte Lukas festgestellt, dass er seine, für die stabile Trittsicherheit verantwortlichen Einlagen, „daheim“ liegen lassen hat und somit das Innenleben seines Schuhes eben so flach ist wie seine Fußstellung #plattfuß. So watschelten wir entlang eines Schlauchsees, dessen Seitenwände an manchen Stellen bis zu 50m hoch sind. Das Wasser in und um Hossa rum, gilt als eines der reinsten in Finnland (nur unser See ist mal wieder ganz schön dreckig). Um auch unseren Zuschauern etwas bieten zu können, versuchten die Natur Nachwuchsmodells vor jedem möglichen Blickfang, in der optimalen Pose zu glänzen (leider gibt es genügend Winkel die zu unvorteilhaften Fotos führen). Doch durch den enormen Einsatz des Fotografen, der sich jeder Bodengegebenheit anpasst, wird dann doch auch jedes 100te Bild mal was. Die Sichtung der geschossenen Fotos, sorgt am Ende des Tages immer für großes Gelächter und ein radikales Minimieren der Fotoauswahl.

Durch den Donner fühlten wir uns doch ein wenig gehetzt, unsere peinliche Pfannkuchensauerei zu beseitigen, bevor der angesagte Regen auf uns nieder prasselt. Wobei der Regen auch eine super Vorwäsche für das fettige und angebrannte Geschirr wäre.

Wir hoffen darauf, dass unsere Zelte besser gestellt sind und Lucca diesmal nicht in Seenot gerät.

„Künstler sind Leute, die etwas tun, für das sich andere Menschen schämen würden“ -by Georg Baseliz 01.08.18

Mittlerweile ist das morgendliche Bad im kühlen See, kaum noch weg zu denken und für uns wie ein Kaffe am Morgen! Ein absolutes Muss und dadurch wird man erst richtig wach!(und das ganze sogar ohne großes Geschrei).

„F(r)isch“ „geduscht“ ging es dann also auf die lange Reise nach Kuusamo (täglich grüßt das Murmeltier) um für Lucca einen neuen Stuhl zu besorgen! Doch aufgrund der Erfahrung, die Lukas mittlerweile ja schon hat, wussten die wahrhaftig Warmwasser waschbedürftigen Wildcamper den direkten Weg zum Sportartikelausstatter des Vertrauens.

Auf der Jagd nach Mitbringseln für die Angehörigen, stießen wir auf einen gemütlichen Shop. Dort gab es von handgetöpferten Utensilien, bis hin zu ausgestopften Tieren ( den Bären hätten wir uns fast aufs Dach binden lassen ) ois. Wir bekamen dort einen finnischen Kaffe ( leicht säuerlich) und die Möglichkeit, unser Tiervertreibungs-Waldbeschallungsgerät aufzuladen!

Auf dem Rückweg brausten wir an einem kleinen unscheinbaren Schild „Galeria“ vorbei. Lucca setzte alle Hebel in Bewegung und wendete unmittelbar auf der Landstraße. Man muss dazu sagen, dass die Straße sehr schmal angelegt wurde und er sich die bescheidenste Stelle (vor einem Hügel) ausgesucht hatte. Mit „leicht“ erhöhten Puls aber wohlauf rollten wir in die Einfahrt, die zu einem riesigen Ausstellungsplatz umfunktioniert wurde! Wir hatten erst bedenken, da niemand zu sehen war. Die Deutschen fassten allen Mut zusammen und gingen auf die Holztüre zu! Ein Mann ( wie man sich einen typischen finnischen Typ vorstellt ) öffnete uns überrascht die Pforte und textete uns direkt auf der Landessprache zu ( leider blieb er schweigsam als er erfuhr, dass wir nur Englisch sprechen).

Seine Galerie ist in zwei etwas in die Jahre gekommene Zimmer aufgeteilt und stellt seine kreativ kuriosen Kunstwerke aus! Der Mann macht es sich zur Aufgabe, aus Dingen die eigentlich in den Müll gehören, wahre Schätze zu zaubern. Es scheint, dass es seine große Leidenschaft ist, Kühe in vermenschlichten Situationen darzustellen. Diese bestehen aus Alltagsgegenständen, die er färbt und verformt bis sie die richtige Gestallt annehmen. Nach diesem Prinzip werden alle seine Gestalten erschaffen. An den Wänden befinden sich zahllose Gemälde, die entweder ihn oder andere Personen ( manchmal auch etwas freizügig ) und Tiere in der finnischen Umgebung aufzeigen. Dies hat einen ganz eigenen Flair und ist eine individuelle Art von Kunst, die sogar uns Kunstbehinderten zum Nachdenken angeregt hat. Für alle die sich in die Nähe von Kussamo verirren, ist es lohnenswert einen kurzen (oder auch längeren) Stop in seiner Galerie zu machen (aber nur bares ist wahres). #lukashateinenfacebookfreundmehr. Und für alle die es zeitlich nicht schaffen seine Ausstellungsstücke zu bewundern, haben hier die Möglichkeit auf seiner Facebookseite vorbeizuschauen –> 100 taulun Galeria. ( wir haben da vorallem an Urs und Regine gedacht).

Das Wetter in Finnland ist seit Wochen sehr warm. Dadurch ist die Gefahr eines Waldbrandes ungemein hoch! Aus diesem Grund wollen wir nicht zu weit weg von Alis-Gefährt sein und haben unsere Touren dementsprechend angepasst. Wir bauten schon im Voraus unser Obdachlosenstüberl auf und werden von da aus unsere Tagestouren starten.

Einfach mal durchhängen 31.07.18

Zu diesem Moto, machten wir es uns heute zur Aufhabe die ( immer mitgeschleppte ) Campinghängematte, endlich mal aufzuspannen. Dumm und Dümmer kamen mit der Aufhängung ( die ja ach so einfach zu montieren sein soll #Probstoviola) nicht wirklich klar und so versuchten wir die Matte irgendwie zu spannen. Natürlich probierte der stabile Stuhlbrecher in einem unbeobachteten Moment die „fertig“ angebrachte Hängematte aus. Doch so durfte er von unten aus feststellen, dass der Knoten wohl nicht fachgerecht angebracht war ( oder er mal wieder zu schwer für solche Späßchen ist) und dass, obwohl er dasNaturfitness zum wiederholten Male nutze! Die lustlose Leseratte hatte dagegen die Mitgliedschaft im „Ein-Hantel-Studio “ mit einem schadenbewussten Lächeln gekündigt und verbringt so die meiste Zeit im Campingstuhl. Der Fluch des brechenden Stuhls, wurde zur Abwechslung mal auf den scheinbar doch sportbedürftigen übertragen. Zum Glück sind wir mittlerweile geübt im Sitzgelegenheiten ( kurzfristig ) reparieren. Hoffentlich gibt es ab dem 10ten gekauften Stuhl, einen Gratis.

Bei der gestrigen Betriebsfeier, machten sich die extremen Temperaturunterschiede von tagsüber 31 Grad und nachts 8 Grad stark bemerkbar, sodass der vorgegeben Dresscode nicht einhaltbar war.

Mal wieder stand das Wäschewaschen ganz oben auf dem Programm. Man muss dazu sagen, das diese Prozedur viel Zeit und Mühe in Anspruch nimmt und dafür das Ergebnis fast so dreckig ist wie unser Humor. Aber zum Glück riecht sie frisch! #wirtreffenehkeinemenschen

Da der nächste Supermarkt 1 1/2 h von uns entfernt liegt, wurde gestern ein Großfamilieneinkauf gemacht ( sollte sogar mal 3 Tage reichen). Die Schwierigkeit liegt darin, ohne einen Kühlschrank auszukommen! So gibt es am Tag des Einkaufs Fleisch mit Fleisch und die restlichen Teile vegetarische Kost! Dass stellt uns vor das größte Problem, da uns keine Rezepte außer „Beilagen“ einfallen. So gab es heute einen halben Kilo Milchreis für die fleischvernatischen Ferienfinnen!

Mit Hilfe von Kartenspielen, werden die Reste der Betriebsfeier gekillt!

Auf der Suche nach den Spuren des Bären 29.07.18

Diesmal hatten wir es einfach, da wir unsere Tour direkt vor der „Haustür“ starten konnten. Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg ins Ungewisse. Quer durchs Unterholz, versuchten wir uns durch den finnischen Dschungel zu schlagen und dabei die Orientierung nicht zu verlieren #stattkompassgooglemaps. Gar nicht so einfach in den Tiefen des Waldes, wo jeder Baum dem anderen gleicht nicht in Panik zu geraten. Der zusätzliche Gedanke an Bären und Co. erleichtert die Situation nicht unbedingt! Auch wenn man sie nicht sieht, weißt du, dass sie dich dafür wahrnehmen und wittern. Als kleine Zusatzinformation: Kuusamo gilt als das bärenreichstes Gebiet Finnlands. Immer auf der Suche nach Spuren eines Bären (Kratzspuren, Pfotenabdrücke und Kot) ging es immer weiter ins Nichts. Wir entdeckten auf einem Felsen ein großen Tierschädel (den Lucca unbedingt mitnehmen wollte), sowie Skeletteile von Rentieren. Zumindest vermuten wir das. #zumglücknochnichtunsere. Aber wir haben uns ausgiebig über das richtige Verhalten bei einem Kontakt mit Bären informiert. Angekommen an einem See (was sonst) verbrachten wir eine Stunde damit den richtige Ort zu finden, um uns auszubreiten . Der ausgewählte Platz schlug auf wenig Begeisterung, denn das Gestrüpp steht so hoch, dass es schwierig ist irgendwo ein Sitzplatz zu finden.

Um uns etwas zu beschäftigen, reisten wir ins Kindergartenalter zurück und bastelten was das Zeug hielt. Da wir nun seit fünf Wochen unterwegs sind und nur wenig Kontakt zu Menschen haben, schnitzten wir uns ein neues Gruppenmitglied: „Theodor“. Er ist ähnlich schweigsam wie wir… Auch Lucca ließ seiner Kreativität freien Lauf (siehe Anhang) #wirschämenunsfürnichts.

Wir bleiben dann doch lieber beim Original! 28.07.18

Die Nacht verlief zum Glück für denn kranken, kurzzeitig kotzenden Kerl,recht friedlich. Ein Problem kommt jedoch selten alleine und so kündigte sich das zweite an. Auf der Suche nach geeigneten Stämmen für das geplante Floß, wurde Lucca (direkt am Pickel) von einem unbekannten fliegenden Etwas gebissen und klagte erst mal nur über schmerzen. Wir begannen nichts ahnend das Frühstück bis die morgendliche Idylle von Lukas dreckigen Gelächter durchbrochen wurde. Das Gesicht des Gebissenen schwoll auf gefühlt das doppelte an! (erst war unklar ob dies nicht doch durch die rapide Gewichtszunahme kam) Die Lösung lag jedoch auf der Hand, da sein Gesicht wieder in die Ursprüngliche Form zurück ging.

Wir informieren uns im Internet über mögliche Aktivitäten in Kuusamo und stießen auf eine abscheuliche Art, wilde Tiere ( Bären, Füchse, Luchse) beobachten zu können. Diese leben jedoch nicht in ihrer ursprünglichen Umgebung sondern in Käfigen und dienen als reine Touristenattraktion. Finnland hat wohl doch auch eine negative Seite die wir in keiner Weise irgendwie unterstützen wollen. #nurwildetieresindglücklichetiere. Deshalb fuhren wir zu einer Rentier-Huskyfarm, um unter hoffentlich besseren Bedingungen näher an die faszinierenden Tiere zu gelangen. ( Lucca kippte sich noch vor der Tür eine Flasche Wasser über die Hose, damit das ganze auch noch peinlicher wird). Angekommen sahen wir aber nur ein Privathaus. Skeptisch und mit nasser Hose klopften wir an der Tür und ein Mann in Jogginghose öffnete uns. Wir mussten feststellen, dass die Farm nur im Winter geöffnet hat und wir den weiten Weg um sonst gefahren sind #nichtsneues.

Daheim angekommen pumpten wir unser Ersatzfloß auf und stürzten uns in die Fluten. ( siehe Anhang ). Auch hier hatte Lucca aufgrund seiner etwas geringen Körpergröße Probleme voran zu kommen.

Der wieder „fitte“ Wildcamper besuchte das Naturfitnessstudio und Lucca startete einen neuen Versuch mit seiner Angel. Nach einiger Zeit hörte man aus dem Wald ein aufgeregtes Geschrei. Er hatte endlich einen Fisch am Haken und brachte ihn ( nicht mehr ganz lebendig ) stolz zum Camp. Mit professionell geübten Schnitten wurde der Fisch entnommen und zum Verzehr geeignet zubereitet. Keiner war sich sicher, ob die Galle bei dem Gemetzel beschädigt wurde. Doch der Fisch schmeckte in der Salzkruste fantastisch wenn auch ein wenig klein (23 cm). Daher ergänzen wir das abendliche Grillen mit 9 Schweinen und 4 Hühnern. Zufrieden und gesättigt genießen wir den Abend am (Mini) Feuer.

Morgen geht es dann das erste mal für mehrere Tage in die wirkliche Wildnis Finnlands. Ohne gekennzeichnete ( oder vorhandene ) Wege hoffen wir auf ereignisreiche Tage und ein heiles zurückkommen.

Opps he did it again… 27.07.18

Der seltsame schwergewichtige Stuhlbrecher hat wieder zugeschlagen! Und so befindet sich der 4. Gesäßhalter auf dem kuriosen Friedhof der Campingstühle. Der letzte hatte mit allerlei Stützen und Tapepassagen sein bestes versucht, doch ist unter dem massiven Gewicht mal wieder zusammengebrochen… Schade Lukas hatte sich schon fast an die Buddha Sitzpostion knapp über dem Boden gewöhnt. Falls die Frage aufkommt warum wir jedes Mal auf billig Materialien zurückgreifen, Finnland besitzt keine auffindbaren Campingläden. Das ganze ist dadurch ein Spiel gegen die Zeit.

Wir nutzten die freie Zeit um nach neuen Spots für geeignete Aufnahmen zu suchen. Der „zufällig“ auf dem Weg liegende Italiener wurde natürlich nur wiederwillig angenommen #mangönntsichjasonstnichts. Mit neuem Campingstuhl und geschossenen Bilder ging es dann zurück zum Basecamp.

Um selber mal den Überblick zu behalten was schon alles zu Bruch gegangen ist, haben wir eine kleine aber feine Bestandsliste zusammengestellt:

Stuhl 1 –> Übergewicht

Stuhl 2 –> siehe Stuhl 1

Stuhl 3 –> siehe Stuhl 2

Stuhl 4 –> siehe Stuhl 3

Lukas’s Zelt –> durch die abgerissene Schnur am Reißverschluss, lies sich das Zelt nur schwer öffnen und da er nicht der Geduldigste ist, riss das Fliegengitter entlang der Öffnungslinie (Tape hat auch hier sein Nutzen).

Isomatte –> Übergewicht

Campingtisch –> aufgrund des Kochens stark deformiert und ein klitze kleines Loch wegen der Mückenkerze

Topfdeckel –> vor dem Autohaus ist der Glasdeckel beim öffnen des Kofferraums herausgefallen und direkt vor den Neuwägen in Tausend Teile zersprungen. Jap war gut peinlich…

Ali’s Gefährt –> hin und wieder mal ein paar Wehwehchen. Hält sich aber wacker!

Um sich gegenseitig nicht umzubringen, sind wir zu dem Entschluss gekommen mal wieder eine kleine Auszeit von einander zu nehmen. So machte sich Lucca auf den Weg, um neue Seen mit dem Blinker nach Fischen abzusuchen. Er hatte jedoch mal wieder kein Glück gehabt. Trotz des zwischenzeitlichen Kurztrips zum nächsten See, blieb der Erfolg aus.

Dr. Sommer kam heute auch mal wieder zum Einsatz, da es ein kranken Wildcamper im Lager gibt. Er verschrieb zum Abendessen: Trockenen Reis um den Magen nicht weiter negativ zu beanspruchen. Zusätzlich Bettruhe ohne Bett.

Die Wolken hängen heute genauso tief wie die Stimmung.